Lucie Kaňková

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Lucie Kaňková hat ihr Violinestudium zuerst am Musikgymnasium Prag (2002-2008) angefangen und später am Prager Konservatorium (2008-2012) abgeschlossen (Titel DiS. mit Auszeichnung).

Im Jahr 2010 hat sie bei einem Projekt von Herrn Mathias Spohr (Schweizer Komponist) die weibliche Hauptrolle Miesmies in Paul Burkards Spiegel das Kätzchen in Theatern Prag, Winterthur, Langenthal und Zürich Rigiblick verkörpert. Nach diesem Projekt hat sie sich letztendlich für eine Karriere als Opernsängerin entschieden.

Heutzutage ist Lucie Kaňková Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Beim Internationalen Antonín Dvořák Gesangswettbewerb im Jahr 2015 hat Lucie Kaňková den zweiten Platz als Junior mit fünf zusätzlichen Preisen und im Jahr 2016 den ersten Preis der Kategorie Oper mit acht zusätzlichen Preisen gewonnen. Ferner hat die junge Sopranistin im Jahr 2015 auch den zweiten Rang der Frauen im Nico Dostal Operettengesangswettbewerb in Korneuburg bei Wien erzielt. Im Jahr 2017 war sie zudem in den USA erfolgreich und hat am American International Czech & Slovak Voice Competition den zweiten Platz mit einem Sonderpreis gewonnen. Dazu hat Lucie den zweiten Platz mit beiden Interpretationspreisen am Gesangswettbewerb der Bohuslav Martinů Stiftung in Prag erhalten. Im Jahr 2019 hat sie den dritten Preis an dem Bologna International Vocal Competition in Italien gewonnen.

Erfolgreich hat Lucie Kaňková im Jahr 2015 ihre Masterabschlussprüfung mit Auszeichnung an der Hochschule der Künste Bern am Opernstudio in Biel abgeschlossen, in welchem sie zwei Jahre MA Specialized Music Performance Oper studierte. Sie meisterte die Hauptrolle Teofane in Händels Oper Ottone in den Theatern in Biel und Solothurn. Neben verschiedenen Solokonzerten erhielt sie zwei verschiedene Rollen in der Saison 2014/15 und 2015/16 bei Aufführungen des Theaters Biel-Solothurn. In Donizettis Viva la Mama verkörperte sie die Rolle der Seconda Donna Luigia und in Dvořáks Rusalka den Küchenjungen. Dabei hatte sie auch viele Auftritte bei Gastspielen an verschiedenen Orten in der Schweiz: Visp, Schaffhausen, Vevey, Thun, Burgdorf und Winterthur. Im Jahr 2016 hatte sie mit ihrer eigenen Inszenierung der Ariadne (Oper von Bohuslav Martinů) in Biel und Basel grossen Erfolg. In dieser Oper spielte sie selbst die Hauptrolle der Ariadne, die sie im Jahr 2018 auch in der Deutschen Oper am Rhein gesungen hatte.

Im Januar 2019 hat Lucie Kaňková einen zusätzlichen zweijährigen Masterstudiengang mit der Spezialisierung Solo Performance an der Hochschule der Künste erfolgreich abgeschlossen. Parallel dazu studiert Sie seit September 2017 ein Doktorstudium der Musikwissenschaften an der Akademie der musischen Künste in Prag.

Ab dem Jahr 2017 sang Lucie Kaňková viele Konzerte in Tschechien, Deutschland und in der Schweiz. Unter anderem trat sie mit Süd-Bohemian Philharmonie (CZ), Prager Radio Symphonieorchester (CZ), Tschechoslowakisches Kammerorchester (CZ), Karlsbader Symphonieorchester (CZ), Thüringen Philharmonie (DE), Lucerne Artists Orchestra (CH) und diversen Pianisten auf. In der Saison 2017/18 sang sie Galakonzerte für das slowakische Nationaltheater in Bratislava und für das Prager Nationaltheater.

Im Sommer 2019 ist sie als Hauptfigur Tempo und Fortuna in der Oper Il Tribunale di Giove von K. Ditters von Dittersdorf in Olomütz, Hukvaldy und Kroměříž (CZ) aufgetreten. Parallel dazu singt sie die Ännchen in Webers Freischütz und die Violetta in Verdis La Traviata im Schlesischem Theater (CZ), und den Küchenjungen im Nationaltheater Brünn (CZ). Ab April 2020 wird sie die Hauptrolle der Poppea in L’incoronazione di Poppea von Claudio Monteverdi im Nationatheater Pilsen (CZ) und im Sommer 2021 die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte an den Opernspielen Munot (CH) singen. Zurzeit ist Lucie Kaňková offizielle Solistin des Orchesters de Lancy-Genève (CH) und arbeitet mit Frau KS Gabriela Beňačková zusammen.

 

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